Jubiläumskonzert unter dem Motto „Das Feuer brennt weiter“ am 18.05.2019

Getreu dem Motto „Das Feuer brennt weiter“ werden die zahlreichen Musiker am 18.05.2019 ihr großes Jubiläumsjahreskonzert zum 60-jährigen Bestehen des Blasorchesters des TV Runkel in der Stadthalle präsentieren. So werden neben den drei Orchestern, dem Bambino-, dem Jugend-, sowie dem Blasorchester, auch die für diesen Anlass extra gegründete Big-Band zu hören sein.

Der Anlass für die Gründung der heutigen Musikabteilung im Turnverein ergab sich bei der 800-Jahr-Feier der Stadt Runkel im Jahre 1959. Damals wirkte der Spielmannszug des Turnvereins Dauborn beim Festkommerz mit. Vor allem die früheren Mitglieder des Spielmannszuges der 30er Jahre waren von den Leistungen der Dauborner Spielleute begeistert.

Acht Tage später fand mit den noch aus der früheren Zeit vorhandenen Instrumenten die erste Übungsstunde statt. Nachdem sich die Gründung eines Spielmannszuges schnell in Runkel herumgesprochen hatte, fanden sich auch weitere Interessenten, so dass schon bald ein regelrechter Übungsbetrieb stattfand

Die wichtigste Entscheidung, die man nun zu treffen hatte, war, welchem Verein man sich anschließen sollte. Am 1. Juni 1960 wurde von den damals 26 Mitgliedern des Spielmannszuges ein schriftlicher Antrag an den Turnverein eingebracht, der von diesem auch in seiner Vorstandssitzung am 22. Juni angenommen wurde. Als Bezeichnung führte man den Namen »Spielmannszug TV Runkel«. Carl Hemming wurde als erster Abteilungsleiter gewählt und Fritz Hemming übernahm den Tambourstab.

1. Auftritt
26 Spielleute zogen am 10. Juli 1960 zu ihrem 1. Auftritt nach Villmar aus.

Im Jahre 1960 trat Kurt Hampel aus Weilburg dem Spielmannszug bei. Er bildete 1964 einige Fanfarenbläser aus und schloss dem Spielmannszug einen Fanfarenzug an. 1965 war der Spielmanns- und Fanfarenzug laut einer Protokollaufzeichnung auf 50 Aktive angewachsen. Das Herz des musikalischen Ausbilders Kurt Hampel schlug schon immer für die Blasmusik. Nach und nach baute er junge Nachwuchskräfte mit Blasinstrumenten ein, die die Spielmannsmusik unterstützten.

Der leider bereits verstorbene Ehrendirigent Kurt Hampel musste im Oktober 1990 nach mehr als 30 Jahren aus gesundheitlichen Gründen die Leitung der Orchester in andere Hände geben. In der Übergangszeit übernahm der leider viel zu früh verstorbene Orchestermusiker Andreas Schwarz die Leitung des Orchesters und führte mit diesem sogar eine Konzertreise in die USA durch. Im Jahr 1991 konnte man mit Peter Schreiber, dem heutigen Leiter der Kreismusikschule, einen Nachfolger verpflichten. Nachdem dieser aus beruflichen Gründen die Stabführung abgeben musste, übernahm Dieter Oesterling aus Gräveneck das Orchester.

Seit Juni 2000 steht das Blasorchester und inzwischen auch das Bambino- und Jugendorchester unter der bewährten Leitung von Kai Tobisch, ein Schüler Kurt Hampels, der als studierter Musiker die Tradition des langjährigen Ehrendirigenten fortführt und das Orchester stetig weiterentwickelt und verbessert hat.

So wird man anlässlich des diesjährigen Jubiläums auch Ende Mai nach Osnabrück reisen, um beim Deutschen Musikfest an einem Wertungsspielen in der Kategorie „Traditionelle Blasmusik“ teilzunehmen. Die drei dafür vorgesehenen Wertungsstücke wird das Orchester den Zuhörern auch bei dem Jubiläumskonzert präsentieren.

Als weiteres Highlight in diesem Jahr wird das Serenadenkonzert am 01.09.2019 im Burghof der Burg Runkel mit anschließendem „Großen Zapfenstreich“ auf dem Schlossplatz sein.

Karten gibt es im Vorverkauf für 10€ bei Friseur Pia Henrich und im Rewe Runkel und für 12€ an der Abendkasse. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre sind frei. Einlass ist ab 19:30 Uhr, Beginn des Konzertes um 20:00 Uhr.