Ein großartiger Konzertabend mit toller Musik in einer mottogetreu dekorierten Stadthalle und einer echten Überraschung liegen hinter uns. Unter dem Motto „Tobischs Städtetrip“ präsentierten sich alle drei Blasorchester des TV Runkel eindrucksvoll einem begeisterten Publikum.
Mit „Summer Nights“ (from Grease) eröffnete das Bambino-Orchester unter Leitung von Lea Bittner und Leo Thiemann den Konzertabend und schickte Kai Tobisch auf seinen musikalischen Städtetrip rund um den Globus.
Abteilungsleiter Malte Thiemann begrüßte die Gäste und übergab das Wort an unsere langjährige Moderatorin Alexandra Huth, die auch in diesem Jahr mit vielen interessanten, spannenden und lustigen Fakten zu den jeweiligen Musikstücken durch den Konzertabend führte.
Unsere jüngsten Musikerinnen und -musiker entführten die Konzertbesucher mit Melodien aus 1001 Nacht zu „Highlights from Aladdin“ in den Orient und bezauberten mit einem Ausflug im „Polar Express“ am eisigen Nordpol.
Gleich fünf Debütantinnen begrüßte Alexandra Huth bei ihrem ersten großen Auftritt auf einer Konzertbühne: Victoria Feickert (Trompete), Alma Klein (Trompete), Lara Fischer (Klarinette), Tamara Schmidt (Euphonium) und Kristin Becker (Posaune). Dem Lehrgangsabsolvent Julian König gratulierte Alexandra Huth zum erfolgreich bestandenen D2-Lehrgang.
Lobend erwähnt wurden auch Cedric Jonah Bausch (Trompete), Hannes Naß (Trompete), Nike Ahlbach (Trompete), Lasse Räbiger (Trompete), Jette Meuser (Euphonium), Leonard Wünsche (Tuba), Bennet Pager (Trompete) und Nele Meuser (Trompete), die alle mit großem Erfolg bei „Jugend musiziert“ mitgewirkt haben.
Eine beeindruckende Leistung bewies auch unser Jugendorchester auf seiner musikalischen Reise zum Superheldenteam der „Avengers“ nach New York City sowie mit „Highlights from Frozen II“ beim Besuch der Eiskönigen im fiktiven Königreich Arendelle. Mit dem Stück „Hawaii Five-O“ aus der gleichnamigen Serie ließen es die Jugendlichen ordentlich krachen und beendeten mit einem Rückblick auf die Fußball-WM 2014 in Berlin und der damaligen Hymne „Auf uns!“ den ersten Teil des Konzertes.
Mit der gemeinsamen Zugabe „Groovemeister“ verabschiedeten sich Bambino- und Jugendorchester unter großem Applaus von der Bühne.
Weiter ging der Städtetrip mit dem Blasorchester unter musikalischer Leitung von Kai Tobisch und dem Konzertmarsch „Arsenal“ in die belgische Stadt Mechelen, einstiges Herz der belgischen Eisenbahnindustrie. Während des Ausfluges nach „Paris Montmatre“ verströmten die Musikerinnen und Musiker mit dem Medley aus eleganten Harmonien Pariser Flair in der voll besetzten Stadthalle.
Nach einer kurzen Verschnaufpause gastierte das Orchester beim Bläserensemble Brasseranka in Oberösterreich. Mit dem Konzertmarsch „Magni Fortisque“ gelang den Musikerinnen und Musiker ein mitreißender Auftakt in die zweite Konzerthälfte. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war das imposante Konzertwerk „The Ghost Ship“. Eindrucksvoll präsentierte das Orchester ein energiegeladenes, mystisch wirkendes Konzertwerk mit „Elektronic Sounds“ über die Geschichte der SS American Star an der Westküste von Fuerteventura und sorgte für Gänsehaut-Momente und Standing Ovations.
Die Musikerinnen und Musiker kehrten dann noch einmal zurück in das Paris des 19. Jahrhunderts und erzählten mit dem Soundtrack zu „Les Miserables“ die Geschichte über die Folgen eines gestohlenen Brotes.
Mit „Swing When You’re Winning“ erinnerte das Orchester an den legendären Auftritt von Robbie Williams in der Royal Albert Hall in Londen und brachten den typischen Big-Band-Sound der 1960er Jahre auf die Bühne.
Kein geringerer als hr-Moderator Tobi Kämmerer, dessen Serie „Tobis Städtetrip“ uns zur Wahl des Konzertmottos inspirierte, überraschte die Konzertbesucher und das Blasorchester mit einer ganz persönlichen Videobotschaft zum letzten offiziellen Stück des Abends: „The Sound of Silence“.
Mit der Zugabe „Welt in Farbe“ sorgte das Blasorchester mit seiner grandiosen Sängerin und Flötistin Anabell Scherer für noch einmal Begeisterungsstürme in der Stadthalle. Dank nicht enden wollender Zugabe-Rufe und Standing Ovations verabschiedete sich das Blasorchester schließlich mit dem „Kyffhäuser Turnermarsch“ von einem fantastischen Publikum.